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Reisebericht Bad Vöslau, 26.08. - 01.09.2018

Samstag, 25.08.2018
Kofferabgabe in der Schleussnerstraße, Busunternehmen Vey, wo uns abends von 18 bis 19 Uhr Alex erwartete.
Alle haben ihre Koffer und Taschen in großer Erwartung auf die kommende Woche abgegeben.
 
Sonntag, 26.08.2018
Punkt 7 Uhr früh konnte der Personen-Check durchgeführt werden und los ging unsere Fahrt.
Nachdem Alex alle begrüßt und die die Reiseleitung die Getränke- und Speisekarte des Gaststätte "Öller" ausgeteilt hatte, um später die jeweiligen Gerichte aufzuschreiben, kehrte bei uns allen eine besinnliche Ruhe ein.
Wir hatten Glück auf der Autobahn und kamen flott voran. Erste Haltestelle Rastplatz Staigerwald, wo eine gute Tradition wiederum guten Anklang fand, von Alex gab's eine Tasse Kaffee und der Vorstand spendierte Sekt. Weiter ging es bei schönem Wetter bis zum Endziel Bad Vöslau.
Gut angekommen im Hotel "College Garden". Zimmer standen für uns bereit und der Koffer-Service funktionierte. Die Plätze im Hotel-Restaurant bei offener Küche waren für uns reserviert und standen auch über die ganze Woche bereit für das allabendliche, warme, abwechslungsreiche und schmackhafte Buffet.
Nach der langen Reise waren wir jedoch ziemlich erschöpft und waren froh, jeder in seinem Zimmer Ruhe zu finden.
 
Montag, 27.08.18
Bei dem Frühstücksbuffet, das täglich von 6.30 Uhr bis 19 Uhr geöffnet war, konnten wir genüsslich bei Kaffee, Tee, Brot oder Brötchen dem Tag gestärkt entgegen sehhen. Heute war die Abfahrt 9.30 Uhr nach Baden. Das Städtchen Baden ist ein typisches österreichisch-kaiserliches Städtchen. Die Häuser mit alten Stuck-Fassaden, Geschäfte und Cafés wunderbar integriert, gehwege bis hin zum Kurpark, für jeden gut begehbar. Der Kurpark war eine Augenweide für Herz und SEELE.
Gerne wären wir länger in Baden geblieben. Aber, wie jedes Mal, mussten wir um 12 Uhr in Bad Vöslau zurück sein, damit Alex seine Auszeiten einhalten konnte. Der Nachmittag war natürlich dafür da, um Bad Vöslau kennenzulernen. Auch hier ein gemütliches, typisches österreichisches, kleines Städtchen. Viele Sehenswürdigkeiten, der Schloßpark ist das Herzstück. Viele alte Bäume, durch ihren Wuchs herrlich anzuschauen; besonders die zweihundert Jahre alte Riesenplatane. Beeindruckend die stimmungsvolle abendliche Beleuchtung. Bad Vöslau ist seit 40 Jahren die Partnerstadt von Neu-Isenburg, genannt Schwesternstadt.
Dazu am Mittwoch mehr.
Wie immer nahmen wir gemeinsam das Abendessen ein.
 
Dienstag, 28.08.18
Der Vormittag stand zur freien Verfügung und somit konnten wir etwas länger ausschlafen. Um 12 Uhr ging unsere Fahrt nach Puchberg am Schneeberg los. Wir waren gespannt auf die Bergbahnfahrt zur Hengsthütte. Alex musste den Bus ziemlich weit außerhalb des Ortes abstellen, so dass er mit dem Taxi zum Bahnhof zurückkommen musste, um mit uns rechtzeitig gemeinsam mit der Bahn fahren zu können. Die Schneebergbahn fuhr im Takt der Natur den Berg hinauf und wir konnten unsere Blicke schweifen lassen. Angekommen in der Hengsthütte, wo Alex für uns Plätze bestellt hatte. Das Wetter war uns wohlgesonnen, so dass wir draßen auf der Terrasse sitzen konnten, um die reine, wunderbare Luft zu genießen. Das Essen und die Getränke wurden individuell bestellt - jeder nach seinem Geschmack. Auch dieser Nachmittag war gelungen, so dass man sagen konnte, Alex hat uns auf die kommenden Tag in Österreich gut eingestimmt.
Auch heute Abend nahmen wir gemeinsam unser Essen ein und sind gespannt auf den kommenden Tag mit der Reiseleiterin, Frau Christine Triebnig-Löffler, denn wir fahren in die Kaiserstadt Wien.
 
Mittwoch, 29.08.18
Alle waren pünklich - die Reiseleiterin Frau Christine auch. Eine kurze Vorstellung und zusammenfassend den Tagesablauf und los ging die Fahrt. Im Bus hörten wir Geschichten aus dem Wienerwald und die dazugehörige Musik. Als erstes Schloß Belvedere mit seiner wunderschönen barocken Schloßanlage, die im Auftrag von Prinz Eugen vor ca. 300 Jahren errichtet worden war. Wir genossen den Ausblick auf die Stadt Wien, wie auch den angrenzenden Wienerwald. Sogar die Kuppel des Stefansdoms konnten wir in weiter Ferne entdecken. Weiterfahrt zum Hundertwasser-Haus und dem ersten Gemeindebau von 1985. Wir sehen das bunte, nicht gerade erbaute Wohnhaus, dass sowohl außen als auch innen zwar nicht jedermanns Sache aber trotzdem wunderschön ist. Wie es von innen aussieht, konnten wir gerade über die Straße hinweg im Hundertwasser Village bestaunen. Wir waren alle fasziniert. Von dem kleinen romatischen Viertel aus ging unsere Weiterfahrt zur Donau-City mit den Gebäuden der Uno-City. Wir überquerten die Donau zweimal und hörten selbstverständlich den Donau-Walzer von Johann Straß jr. Die Atmosphäre bei Musik und wunderschönem Wetter in der Stadt Wien war sehr beeindruckend. Die Ringstraßenrundfahrt miot all ihren Prachtgebäuden ließ natürlich an Eleganz nichts fehlen. Der Stadt-Spaziergang in zwei Gruppen, die Highlights wie Stefansdom und die geschichtlichen Informationen waren sehr interessant.
In der Nähe vom Stefansdom nahmen wir unser Mittagessen ein. Weiterfahrt zum Schlß Schönbrunn, am Prater vorbei mit seinem historischen Riesenrad, bei dem die Kabinen die Besinderheit sind.
Laut Aussage der Reiseleiterin hat auch hier das Alte dem Neuen, dem Vergnügungspark und vielem mehr weichen müssen.
Schloß Schönbrunn mit seiner Ausstrahlung; im Ehrenhof gingen wir weiter zur Parkanlage. Auch heute noch trägt diese Atmosphäre etwas sinnliches, traumhaftes und phantasievolles in uns Menschen. Voller Eindrücke fuhren wir zurück nach Bad Vöslau, wo wir um 18 Uhr vor dem Thermalbad, während der Weinherbstwoche, von Vertretern der Stadt herzlich als Besucher aus der Schwesternstadt begrüßt wurden. Denn Neu-Isenburg und Bad Vöslau können auf eine 40jährige Städtepartnerschaft stolz sein. 
Dieser Empfang wurde musikalisch mit der Krumbacher Alphornmusi und dem Genuss eines Gläschens Wein oder Saft umrahmt.
Gegenüber auf dem Hinweisschild konnten wir "Neu-Isenburg 721 km" sehen, was Heimatgefühle weckte.
Auch dieser Tag war voller Ereignisse und fand beim Abendessen großem Anklang.
 
Donnerstag, 30.08.18
Abfahrt in die Wachau um 10 Uhr. Von der Reiseleiterin Christine eine kurze Information über den Ablauf des heutigen Tages. An dieser Stelle sei gesagt, dass wir an bestimmten Orten die passende muskikalische Untermalung hatten, was sehr angenehm war. Während der Fahrt durch das Helenental hörten wir "Ich kenn ein kleines Wegerl im Helenental". Die wunderschöne Landschaft und das passende Wetter luden zum Träumen ein. Unsere Gedanken waren allerdings schon auf den Besuch des Klosters und barocken Stiftes Melk gerichtet.
Beeindruckt von den Räumlichkeiten und vor allem der Bibliothek, die mit ihrer sortierten, geistlichen und wissenschaftlichen Literatur bestaunt wurde. Als Abschluß wurde die Stiftskirche besucht. Im Stillen ließen wir den Prunk aber auch das Kunstwerk der Menschen auf uns wirken. Im Stiftsrestaurant waren auf der Terrasse Plätze für uns reserviert. Die Bedienung war flott, das Essen hervorragend und viele aßen die landesytypischen Speisen.
Der Nachmittag sah einen Besuch der Destillerie "Hellerschmid" in Krems vor, die in dritter Generation privat betrieben wird. Hier erfuhren wir, dass nicht nur Marillen-Likör hergestellt wird sondern das Sortiment um weitere genüssliche Nahrungsmittel erweitert wurde. Der anschließende verkauf bestätigte den Genuss des Unwiederstehlichen. Alle waren zufrieden und fuhren zurück ins Hotel.
Am heutigen Abend erwartete uns der traditionelle musikalische Abend. Wir waren überrascht, denn es stellte sich ein Akkordeonspieler und eine Gitarristin vor. Die Musik war ganz nach unserem Geschmack und ließ uns fröhlich zu den Klängen tanzen. Auch hier konnte wir feststellen, Musik kennt keine Grenzen.
 
Freitag, 31.08.18
Ab 9.30 Uhr ging unsere letzte Tagesfahrt ins Burgenland am Neusiedler See los, davor ging es aber zur Schloßbesichtigung des Schloßes Esterhazy. Begrüßung und Erläuterung der geschichtilichen Fakten der Familie Esterhazy fand im Heidensaal statt, der auch für Konzerte und Veranstaltungen dient. Wir erfuhren, dass die Familie Esterhazy nicht nur sehr reich sondern auch schon zur damaligen Zeit sehr sozial gegenüber seinen Ergebenen gewesen war.
Anschließend fuhren wir nach Rust und nahmen in der Gaststätte "Alte Schmiede" unser Mittagessen ein. Wir saßen hier sehr gemütlich unter Traubengirlanden und ließen uns Speisen und Geträke schmecken.
Weiter ging es zur Weißen Flotte am Neusiedler See. Bei wunderschönem Wetter konnten wir die Schiffsfahrt genießen. Wir erfuhren, dass der See "Steppensee" genannt wird, da er keinen Zu- und Abfluß hat und sich rein aus der Natur her speichert. Von der Uneso wurde er zum Unseco-Weltkulturerbe ernannt.
Auf der Rückfahrt zum Hotel hörten wir das Ave Verum von Mozart.
Den restlichen Nachmittag nutzten wir zum Koffer packen. Hierbei stellten wir fest, wie schnell die Zeit vergeht bei einem rundum gut organisierten Urlaub. Das Abendessen nahmen wir wie immer gemeinsam ein und wurden noch über den Kofferservice am nächsten Morgen informiert.
Ein bisschen wehmütig blickten wir schon auf unsere gemeinsame wundervolle Woche zurück.
 
Samstag, 01.09.18
Wir hatten uns entschlossen, unsere Heimfahrt schon um 8 Uhr zu starten. Hier mussten wir feststellen, dass der Himmel sehr stark weinte, weil wir Bad Vöslau verließen. Alex hatte die ganze Zeit mit dem Wettergott wunderschönes Wetter vereinbart gehabt, aber am heutigen Morgen wurden alle Regenschleusen geöffnet. Trotzdem war die Kofferverladung gut organisiert, so dass wir nichts vergessen hatten. Alex war jedoch dermaßen durchnässt, dass viele von uns Angst hatten er könnte während der Fahrt aufweichen. Es ging aber alles gut und wir freuten usn auf unser letztes gemeinsames Mittagessen.
Da es uns auf der Hinfahrt im Gasthaus "Öller" so gut geschmeckt hatte, nahmen wir es dort nun wieder ein.
Gespannt auf die reibungslose Durchfahrt, trotz einiger Engpässe, ging es doch ganz gut voran. Pünktlich in Neu-Isenburg angekommen erwartete uns unsere Vorsitzende Frau Obst, viele Angehörige oder Freunde und die bestellen Taxen, so dass jeder gut nach Hause kam.
 
Ich möchte mich für die wundervolle Zeit und Unterstützung bei allen bedanken. Alex, es war wie immer wunderbar, hoffentlich bleieben alle gesund und munter und wir freuen uns auf das Urlaubsjahr 2019.